Montag, 29. Januar 2018

Ich brauch' Sonne - Fuerte Ventura

 Seit Wochen höre ich von allen nur: Keine Sonne, nur grau, Regen und Wind. Stimmt. Dann setze ich mich vor den Rechner und suche Bilder, Bilder von besserem Wetter, von Wärme. Und wenn ich könnte, ich wär schon wieder fort.
Heute zeig ich euch mal ein paar Bilder von Fuerte Ventura. Ich dachte, das hätte ich schon gemacht. Hab ich wohl nicht. Ihr erinnert euch an meine erste Kreuzfahrt? Ich auch, ein besonderes Erlebnis mit Freundin.
 Unser Guide, ein Deutscher Auswanderer (offenes Hemd, wildes Haar, dicker Bauch und dickes Kettchen am Hals) erklärte uns, dass die Menschen der Grund sind, warum auf Fuerte nichts mehr wächst. Sie haben alles abgeholzt, nun haben sie den Salat. Die Insel hat einen ungeheuren Charme und Heerschaaren von Deutschen und Briten etc. urlauben dort. Ich möchte auch mal hin, ohne Schiff, ohne Dreck aus dem Schornstein, nur ich und Mr. W.
 Ajuy hat einen wunderschönen Strand, schwarzer Sand. Ich setzte mich auf einen Stein und ließ den Wind um mich wehen, die afrikanische Luft ist genau meines, trocken und nicht zu warm. Die Boote am Strand taten das Übrige dazu, dass ich mich sauwohl fühlte.

 Diese Bilder, ganz ohne grün, sind so unglaublich beeindruckend. Ich bin kein Kind von Strandurlaub, aber wenn wir dort mal hinfahren, mieten wir ein Wägelchen und fahren über die Insel.
 Man erklärte uns, dass der Hügel mittig den Busen einer Frau darstellte. Aha, auf sowas ist sicher ein Mann gekommen!

 In Betancuria gingen wir durch den Ort, klein, gemütlich, ohne viel Tamtam. Für eine Cola hat die Zeit gereicht. Die Läden sind auch ganz ansehnlich, aber ich kaufe ja nichts, ich reduziere ständig (keiner lacht jetzt). Nur in England, da kann ich bekanntlich nicht an mich halten.
 Wenn man in einer Gruppe ist, hat man auch kaum eine Möglichkeit, mal eine örtliche Restauration aufzusuchen, weil das Essen ja auf dem Kahn wartet.
 Alles, was ihr dort an grün seht, wird mit schwarzen Schläuchen bewässert. So ist das.


 Schön anzusehen! Ich habe mir angewöhnt, die Dinge dort zu lassen, wo sie vom Stil her hingehören.

 Viele Pflanzen wachsen in Töpfen und Trögen, weil es im Erdreich einfach nicht geht.

In diesem Sinne - draußen grünt es bereits- verlasse ich euch. Am Wochenende hat Mr. W. ein Beet gesäubert, die Schneeglöckchen blühen, die Winterlinge auch. Sanft schieben die Märzenbecher ihre weißen Blüten aus der Erde hervor, doch ich kann kein Foto machen, es ist kein Licht da. Bleiben wir also noch ein wenig in Fuerte!

Freitag, 26. Januar 2018

Lavenham Teil II, auch um alte Mauern grünt es

 Da ist er auch schon, der zweite Teil von Lavenham. Damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende mit hoffentlich ein paar Sonnenstrahlen! :)
 Auch wenn dort die Häuser dicht an dicht stehen, findet man in Lavenham grün. Teil I: bitte klicken



 Arg alt, das Gemäuer, nicht wahr?
 Am Schönsten finde ich immer die kleinen Läden, die sich in solchen Ortschaften noch tragen. Bei uns gibt es ja meist nur noch tote Schaufensterscheiben.
 Produkte aus der Region






Nun verabschiede ich mich, am Wochenende habe ich volles Haus!

Montag, 22. Januar 2018

Barnsdale Gardens, Rutland, GB

Vor geraumer Zeit hatte ich schon mal eine Serie von einigen Beiträgen über die Gärten von Barnsdale. Barnsdale war mal ein Fernsehgarten, er besteht aus vielen einzelnen Gärten, die inspirieren sollen und dies auch tun!
 Als ich das erste Mal dort war, geschah dies im Rahmen einer Gartenreise, die nach Lincolnshire führte. Barnsdale selbst liegt aber nicht in Lincolnshire, was ich immer annahm, sondern in Rutland, welches ein eigener Bezirk ist und lediglich an Lincolnshire angrenzt.
 Damals war ich im Juni dort, diesmal Ende September. Die Gärten unterschieden sich sehr, erstens im Pflegezustand und zweitens in der Blüte der jeweiligen Bepflanzung. Beides hatte seinen Charme, doch ein Garten mit diesem Namen stellte ich mir im Herbst gepflegter vor. Euch wird das auf den Bildern allerdings nicht auffallen, denn solche Ecken fotografiere ich nicht! ;)
 Hinzu kommt, und jetzt kommt der sagenhafte Mr. Wonderful ins Spiel - dass es dort wie im Oktober war, und das hat mit bla bla bla (Mr. W.) dem Breitengrad zu tun. Da war er in seinem Element. Immer wenn er anfängt, die Windrichtung festzustellen, die Himmelsrichtung zu ergründen und den Breitengrad, schaltet mein Gehirn ab und ich kichere. Ich kann sowas nicht. Er? Braucht dazu nicht mal ein Gerät. Er weiß es einfach.
 Also stellt euch einfach Oktober im September vor - bitte! ;) Oben seht ihr eine Ligularia, leider werden sie in unserem Garten einfach von den Schnecken gefressen.
 Leychesteria formosa kommt - wie der Name sagt - aus warmen Ländern und ist bei uns erfroren.
 Von diesem Apfelbaum war ich ganz entzückt, meiner ist ja mittlerweile auch schon groß.
 Ein kleines Gewächshaus auf einem gemauerten Sockel und einen Liegestuhl - mehr braucht es nicht. Also ich persönlich brauche nicht mal einen normalen Stuhl, da ich ständig mit der Kamera oder dem Unkrauteimer durchs Geräusch krieche.
 So ganz gut sieht der Buchs aber jetzt auch nicht mehr aus!
 Natürlich würde er hier als gestalterisches Element schon sehr fehlen!
Ich sage tschüss bis zum nächsten Gartenteil - aaaber - glaubt ja nicht, dass ihr um den zweiten Teil der Häuser in Lavenham herumkommt ! ;)

Freitag, 19. Januar 2018

Teatime in Lavenham, Suffolk, GB - Wer kommt mit?

 Ich bin sicher, den meisten von euch wird dieser Tearoom sehr gefallen! Das morbid-romantische ist es doch, was wir so lieben. Ein Foto von außen gibt es nicht, denn dort saß die nette Dame, die uns darauf hinwies unbedingt hineinzugehen, denn dies sei *der beste Tearoom* in Lavenham. Örtlichen Empfehlungen sollte man unbedingt folgen.
 Möbel sowie Porzellan waren zusammengewürfelt, wie man es in England oft findet. Sehr charmant! DieKuchen auf dem Buffet haben wir nicht probiert, denn es war Frühstückszeit, wir kamen doch direkt von der Fähre. Also warum nicht ein zweites Frühstück einnehmen? Klein natürlich, denn eigentlich war es nicht nötig - und somit haben wir ein Mittagessen gespart.
 Im zweiten Stock konnte man auch sitzen, aber da waren wir nicht, ich bin mit dem Fotografieren eher zurückhaltend, obwohl keine Menschen da waren. Warum eigentlich?
 Diesen herrlichen Sessel hätte ich gleich mitnehmen können, aber er war nicht verkäuflich. Viele andere Gegenstände, die an der Wand entlang auf Borden standen, konnte man erwerben.
 Ihr lest es: Meeehr Geschenke findet man einen Stock höher!

 Mein Platz, ich hatte ein Rührei. Zugegebenermaßen riss es mich nicht vom Hocker, aber das Ambiente entschädigte doch ungemein.
 Die schiefen Wände, die Butzenscheiben - man möchte nicht mehr gehen
Und doch taten wir es - unser Cottage rief, es rief laut. Wir hatten uns ja auch lange genug im Ort aufgehalten, doch davon sprechen wir beim nächsten Mal!